| Schloss Girsberg |
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Schloss Girsberg - Kulturscheune - Puppenmuseum
Schloss Girsberg oder Mittel-Girsberg befindet sich in Emmishofen, einer früher selbstständigen Gemeinde, seit 1928 Ortsteil von Kreuzlingen. Als nach 1363 etwas oberhalb von Alt-Girsberg, dem heutigen Schloss Brunegg, ein weiteres Gut entstanden war, wurde dieses als Ober-Gyrsberg bezeichnet. Das führte später zu Namensverwechslungen, als dann ein noch höherer Girsberg, der heutige Ebersberg, aufkam. Das heute als Girsberg bezeichnete Schloss wird urkundlich erstmals 1473 erwähnt. Es gehörte damals Konrad Kupfermann. Danach ging es an Peter Breunli, dann an Hans Lewenberg zu Altiken. 1518 kaufte es Ulrich von Wengy, Arzt in Konstanz, später Junker Hans Nythart, dessen Witwe den Girsberg an Georg von Knöringen verkaufte. Dessen Witwe wiederum überliess den Besitz dem Kloster Kreuzlingen, welches bald danach eine Kapelle baute. 1567 verkaufte das Kloster an den Domherrn Sebastian von Herbstheim, dem seit 1565 bereits der Alt-Girsberg gehörte. Ihm wurde Mittel-Girsberg 1582 von den Eidgenossen zum Freisitz erklärt. Von Herbstheims Erben übernahmen 1588 die Brüder Mayer von Stein am Rhein und verkauften das Schloss 1594 für 10500 Gulden an den Domherrn Paul Alberti, dem späteren Bischof zu Breslau. Nach dem Tode Pauls ging das Gut in den Besitz des Klosters Breslau, welches es Kaiser Rudolf II schenkte. Dieser bevollmächtigte den Konstanzer Bischof Johann Georg und Maximilian Schenk von Staufenberg, Stadthauptmann in Konstanz, das Schloss zu veräussern. In einer Versteigerung kaufte es die Reichsabtei Petershausen in Konstanz. Nach fünfzig Jahren geriet das Kloster in finanzielle Schwierigkeiten und verkaufte es an Junker Johann Anton Würz von Rudenz. Seine Erben verkauften 1679 das Schloss für 15500 Gulden dem Kloster Zwiefalten im Aachtal nördlich der Stadt Riedlingen an der Donau. Das Puppenmuseum in der Kultur-Scheune: Das Puppenmuseum ist im Erdgeschoss der Kulturscheune untergebracht. Es beherbergt nicht nur 500 Exponate seltener Puppen aus aller Herren Länder, sondern auch eine beachtliche Sammlung von Spielzeug und Spielzeugautomaten vergangener Jahrhunderte. Eine besondere Attraktion sind die Erinnerungsstücke an den Grafen Zeppelin mit den originalen Arbeitszimmermöbeln aus Girsberg. Eine Fülle von Gegenständen aus dem Besitz der Familie erinnert an den legendären Grafen vom Bodensee, welcher hier seine Jugendzeit verbrachte. Das Puppenmuseum ist im Erdgeschoss der Kulturscheune untergebracht. Es beherbergt nicht nur 500 Exponate seltener Puppen aus aller Herren Länder, sondern auch eine beachtliche Sammlung von Spielzeug und Spielzeugautomaten vergangener Jahrhunderte. Eine besondere Attraktion sind die Erinnerungsstücke an den Grafen Zeppelin mit den originalen Arbeitszimmermöbeln aus Girsberg. Eine Fülle von Gegenständen aus dem Besitz der Familie erinnert an den legendären Grafen vom Bodensee, welcher hier seine Jugendzeit verbrachte. Öffnungszeiten Puppenmuseum: Jeden ersten Sonntag des Monats geöffnet von 15.00 bis 17.00 Uhr. Für Gruppen ab 20 Personen auch ausserhalb der Öffnungszeiten nach tel. Absprache möglich. Das Museum ist auch während den öffentlichen Anlässen in der Kulturscheune geöffnet.
Kontakt: Jolanda und Kurt Schmid-Andrist Telefon: 0041 (0)71 672 46 55 von 8.00 - 9.00 Uhr erreichbar weitere Infos unter: www.schloss-girsberg.ch
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